Sachsens Wald erhält Medizin aus der Luft

In Sachsens Berglagen rieselt wieder der Kalk vom Himmel.

Von jetzt an bis Ende Oktober erhalten knapp 16 000 Hektar Wald Hilfe aus der Luft. Der Grund: Die Böden sind durch jahrzehntelange Schadstoffeinträge („saurer Regen“) vielerorts immer noch derart versauert, dass die Waldbäume nach wie vor gefährdet sind. „Auch die Trinkwasserqualität ist durch Schwermetalleinträge bedroht“, so Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath. Seit 1991 wurden 215.044 Hektar gekalkt. Ein Vergleich zwischen unbehandelten und behandelten Fichtenbeständen zeigt, dass sich die Bäume auf gekalkten Flächen in den letzten Jahren sichtbar erholt haben.