Sachsensumpf – Vorwürfe haltlos

Die Vorwürfe in der sogenannten Korruptionsaffäre sind haltlos.

Das erklärte heute die Staatsanwaltschaft in einem Gespräch zum Stand der Ermittlungen. Der sächsische Verfassungsschutz hatte zwischen 2003 und 2006 zum Teil unerlaubt Material zusammengetragen in dem Hinweise auf kriminelle Netzwerke gab, in die angeblich sächsische Justiz- und Polizeibeamte verwickelt waren. Konkret u.a. um Kontakte zur Italienischen Mafia, um Strafvereitlung im Amt und um sexuellen Mißbrauch Minderjähriger. Die Staatsanwaltschaft hatte in den vergangenen Monaten 150 Zeugen vernommen und umfassen und gründlich ermittelt. Die Vorwürfe, so die Staatsanwaltschaft, kamen vor allem durch Vermutungen und Gerüchte sowie unkorrekte Zeugenaussagen zu stande. Zudem war die Existenz vieler Quellen nur vorgetäuscht. 26 Verfahren sind vor allem wegen Verletzung von Dienstgeheimnissen und übler Nachrede noch anhängig.