Sächsische Ärztekammer spendet 150.000 Euro für Kampf gegen Ebola

Die Sächsische Ärztekammer hat der Organisation “Auml;rzte ohne Grenzen“ 150.000 Euro gespendet. Das Geld soll zur Bekämpfung des Ebola-Virus eingesetzt werden. Die Mittel dafür werden aus dem Fond “Sächsische Ärztehilfe“ entnommen. +++

„Mit dem Geld möchten wir die wichtige Arbeit von Ärzte ohne Grenzen zur Eindämmung der Epidemie und die Hilfe vor Ort unterstützen.“, so der Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer, Erik Bodendieck, bei der Spendenübergabe.

„Das Jahr 2014 war ein außergewöhnliches Jahr mit dramatischen humanitären Krisen. Wir haben daraufhin unsere Hilfe noch einmal deutlich ausgebaut. Das ist nur durch großzügige Spenden wie Ihre möglich „, sagt Dr. med. Tankred Stöbe, Vorstandsvorsitzender von Ärzte ohne Grenzen in Deutschland.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hilft seit März 2014 bei der Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika. Sie betreibt derzeit sechs Ebola-Behandlungszentren mit insgesamt knapp 600 Betten in Guinea, Liberia und Sierra Leone, 270 internationale und rund 3.000 nationale Mitarbeiter sind im Einsatz. Ärzte ohne Grenzen hat zudem unterstützend in Nigeria und im Senegal gearbeitet. Darüber hinaus hilft die Organisation in der Demokratischen Republik Kongo bei der Eindämmung eines zweiten, separaten Ebola-Ausbruchs und unterstützt die Behörden in Uganda, wo das Marburg-Fieber ausgebrochen ist. Die WHO spricht aktuell von 6.000 Toten durch Ebola.

Seit 2001 arbeiten 29 Ärzte aus Sachsen für diese Organisation. Sie waren insgesamt 73 Mal im Einsatz. Allein 2014 waren neun sächsische Ärzte bei 14 Einsätzen im Einsatz. Fünf Ärzte sind es aktuell.

Quelle: Sächsische Landesärztekammer
Fotoquelle: Kathleen Friedrich

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