Sächsische Berufsschüler nutzen freiwillige Prüfungen für Fremdsprachenzertifikat

Rund 2.600 Schüler berufsbildender Schulen haben sich im Schuljahr 2009/2010 freiwillig in einer Fremdsprache prüfen lassen. Mit bestandener Prüfung erhalten sie ein Zertifikat. Insgesamt 1.400 Schüler haben bestanden.

Kultusminister Roland Wöller: „Das bundes- und europaweit anerkannte Zertifikat ist ein wichtiger Schritt, um im Berufsleben durchstarten zu können.“ Fremdsprachenkenntnisse seien heute nicht mehr allein für Führungskräfte, Ingenieure und Wissenschafter wichtig, sondern würden zunehmend auch von kaufmännischen Fachkräften erwartet. „Auf dem Arbeitsmarkt sind Fremdsprachen in den meisten Berufen inzwischen eine Grundvoraussetzung für eine Einstellung und ein entsprechendes Einkommen. Ich freue mich daher, dass viele Jugendliche sich freiwillig einer solchen Prüfung stellen. Es lohnt sich! „, so Wöller.

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport bietet die Zertifikatsprüfungen seit dem Schuljahr 1999/2000 für kaufmännisch-verwaltende Berufe, Bankkaufleute, Berufe im Gastgewerbe und in der Touristikbranche, IT-Berufe, gewerblich-technische Berufe und Berufe im Gesundheits- und Pflegebereich an.