Sächsische Dampfschiffahrt stellt ausgewählte Fahrten in die Sächische Schweiz ein

“So schmerzlich es ist, die Anbindung an die Sächsischen Schweiz jetzt zu reduzieren: Wir würden es schlichtweg nicht durchhalten, das volle Programm für die verbleibenden Monate fortzusetzen“, so Sebastian Meyer-Stork, Geschäftsführer der Dampfschiffahrt. +++

Die Sächsische Dampfschiffahrt hat  den Linienfahrplan mit Wirkung vom ersten Juli für diese Saison verändert, um Verluste infolge des Juni-Hochwassers zu dämpfen. Einige Angebote entfallen. Andere werden bis in den Herbst hinein verlängert.

Insbesondere kostenintensive Langausfahrten werden reduziert. So wird unter anderem die
Sächsische-Schweiz-Linie, die sonst täglich von Dresden-Pillnitz nach Bad Schandau verkehrt sowie die 2012 neu entstandene Schrammsteintour, für deren Realisierung sich nicht nur der Tourismusverband Sächsische Schweiz (TVSSW), sondern auch die Nationalparkverwaltung stark gemacht hatte, für den Rest des Jahres eingestellt.

In der Tourismusbranche der Sächsischen  Schweiz wird dieser Schritt bedauert. Bei einem aus diesem Grund kurzfristig anberaumten Treffen mit dem TVSSW-Vorsitzenden Klaus Brähmig MdB
warb der Geschäftsführer der Dampfschiffahrts-Gesellschaft Dr. Sebastian Meyer-Stork um Verständnis für die Entscheidung. Anschließend äußerten sich beide in einer gemeinsamen Erklärung.

„2013 war und ist ein extremes Jahr für uns“, so der Dampfschiffahrtschef. „16 Tage Komplettausfall in der Hochsaison und die reduzierte Gästefrequenz sind nicht mehr aufzuholen.“ Den Überschuss aus dem Dresdner Stadtgebiet, mit dem schon seit Jahren die nicht-kostendeckenden Langausfahrten subventionierten würden, gäbe es in 2013 nicht.

„So schmerzlich es ist, die Anbindung an die Sächsischen Schweiz jetzt zu reduzieren: Wir würden es schlichtweg nicht durchhalten, das volle Programm für die verbleibenden Monate fortzusetzen“, so Meyer-Stork. Auch der Winter müsse mit komplettem Schiffspersonal und den Wartungskosten durchfinanziert werden. „

Ziel sei, 2014 wieder mit voller Kraft durchzustarten. Meyer-Stork: „Der gerade veröffentlichte Fahrplan 2014 zeigt: Das komplette Angebot ist wie vor der Flut verfügbar. Eine ganz neue Linie Pirna – Děčín – Pirna kommt sogar hinzu.“ Die Ansage der Sächsischen Dampfschiffahrt sei nicht Rückzug sondern nachhaltige Präsenz.

Quelle: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

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