Sächsische Erstklässler erhalten Sicherheitswesten

Dresden – Schule in Sicht. Kids im Blick.“, das ist das Motto der diesjährigen Sicherheitsaktion für Erstklässler der ADAC Stiftung, in deren Rahmen in Sachsen über 36.000 – von bundesweit 760.000 – Sicherheitswesten an Erstklässler verteilt werden.

Zum Auftakt war heute Sachsens Kultusminister Christian Piwarz an der 95. Grundschule „Caroline Neuber“ in Dresden zu Gast. Gemeinsam mit Vertretern der Aktionspartner überreichte er an 104 ABC-Schützen die Westen. Kultusminister Christian Piwarz dankt der ADAC Stiftung sowie der Deutschen Post DHL-Group für diese wichtige Aktion: „Der beste Schutz für unsere Schulanfänger ist es, gesehen zu werden. Die Mädchen und Jungen mit Weste sind bei Dämmerung bis zu 150 Meter für Autofahrer sichtbar. Das ist fünf Mal so weit wie dunkel gekleidete Kinder“, so Piwarz. Der Minister verwies zudem darauf, dass die Verkehrserziehung im Lehrplan der Grundschule fest verankert sei. So werden in der ersten bis zur vierten Klassenstufe im Fach „Sachunterricht“ die wichtigsten Verkehrsregeln und das verkehrsgerechte Verhalten vermittelt.

Das Tragen einer Sicherheitsweste gibt Kindern und Eltern zusätzliche Sicherheit, wenn im Herbst viele Erstklässler zum ersten Mal bei Dunkelheit den Schulweg meistern. Grundschüler können oftmals die Gefahren im Straßenverkehr noch nicht richtig einschätzen und aufgrund ihrer Körpergröße fehlt ihnen häufig der Überblick. Hinzu kommt, dass das Richtungshören noch nicht ausgeprägt und das Sichtfeld eingeschränkt ist. So können die Kinder herannahende Verkehrsteilnehmer „aus dem Augenwinkel“ nicht immer erkennen.

Durch die Signalwirkung der neongelben Sicherheitsweste der ADAC Stiftung werden Kinder schon von weitem für alle anderen Verkehrsteilnehmer sichtbar. Ein Effekt, der sie nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch in der Freizeit schützt. Helmut Büschke, Vorstandsmitglied für Verkehr und Technik des ADAC Sachsen, sieht hier vor allem die Eltern in der Verantwortung. „Die Sicherheitsweste erfüllt nur ihren Zweck, wenn sie getragen wird. Das sollte einfach eine Selbstverständlichkeit werden.“

Die gesamte Logistik – Verschiffung, Verzollung, Konfektionierung und Versand – von 30.000 Paketen an 16.000 Grundschulen wird wie jedes Jahr von Deutsche Post DHL kostenfrei als Kooperationsbeitrag gestellt. „Wir sind stolz darauf, an dieser wichtigen Aufgabe mitwirken zu können. Mit unserer Expertise als Logistiker sorgen wir dafür, dass die Sicherheitswesten überall dort ankommen, wo sie gebraucht werden: direkt in den Grundschulen, direkt bei den Mädchen und Jungen, die als Erstklässler oft auch ihre ersten eigenständigen Gehversuche als Verkehrsteilnehmer machen“, so Ina Bittrich, Abteilungsleiterin Verkehr der Deutschen Post Niederlassung Dresden.

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Artikel erstellt von: Markus Zeumer