Sächsische Forscher präsentieren Zukunftstechnologien

Dresden – Sachsen ist in Sachen Forschung ein exzellenter Standort. Viele Zukunftstechnologien sind im Freistaat zu Hause, zudem wurde in den vergangen Jahren viel investiert. Doch woran genau forschen die Wissenschatler, was gibt es in Zukunft neues im Bereich der Technikwissenschaften? Beim Science Match in Dresden haben 100 Forscher heute ihre Arbeit präsentiert – und mussten sich dabei sehr kurz fassen.

Die Bühne gehört ihnen ganze drei Minuten – das muss reichen. 100 sächsische Spitzenforscher der Technikwissenschaften haben am Donnerstag im Erlweinforum in Dresden Kurzeinblicke in ihre Forschungsgebiete gegeben.

Future Technologies Science Match heißt das Format, ins Leben gerufen vom Tagesspiegel in Berlin, Nun fand es zum ersten Mal in der Sachsen statt.

Mit dabei auch Dresdner Forscher der Technischen Universität Dresden. Sie haben einen Beton mit Carbonfasern entwickelt, mit dem neue Einsatzmöglichkeiten geschaffen wurden.

Für ihren Carbonbeton erhielten die Dresdner kürzlich sogar den Deutschen Zukunfspreis. Ein Paradebeispiel für erfolgreiche Technologien made in Sachsen. An solche gelte es nun anzuknüpfen.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich bezeichnete die Veranstaltung deshalb als Schaufenster nach Sachsen. Viele Zukunfstechnologien seien zwar hier zu hause, müssten allerdings noch besser wahrgenommen werden. Dafür könnten Forschungstreffen wie Science Match wichtige Impulse geben. Unter den 1400 Gästen waren auch zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik.

Voneinander lernen, sich ausstauschen und vernetzen. Das Science Match ist vieles – nur als Wettkampf soll es nicht verstanden werden.