Sächsische IHK und HWKs fordern Konjunkturprogramm

Sachsen - Die sächsische Wirtschaft leidet enorm unter den Folgen der Corona-Pandemie. Die Sächsischen Handwerkskammern und die Industrie- und Handwerkskammern haben nun ein Positionspapier vorgelegt, mit dem die Wirtschaft wieder auf Kurs gebracht werden soll.

Gestärkt aus der Krise - unter diesem Motto haben die Sächsischen Handwerks, sowie die Industrie- und Handelskammern fünf Leitlinien für ein Konjunkturprogramm vorgelegt, mit dem die sächsische Wirtschaft den Weg aus der Corona-Krise meistert. Viele kleinere und größere Betriebe haben derzeit mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie stark zu kämpfen. Die ersten Hilfsmaßnahmen der Politik haben bereits gegriffen, der Blick soll aber weiter nach vorne gehen.

Der Dialog zwischen Wirtschaft und Politik stand an diesem Abend im Haus Leipzig im Mittelpunkt, wie der Landtagsabgeordnete Ronald Pohle erklärt.

Mehr als eine Milliarde Euro sollte der Freistaat Sachsen zusätzlich zur Verfügung stellen, um die Wirtschaft des Landes zukunftsfähig aufzustellen, so sagt es das Positionspapier der Kammern. Neben dem Ausbau der Infrastruktur und der Investionsförderung, sollen auch durch den Abbau von Bürokratie mehr Anreize für eine Selbstständigkeit geschaffen werden.

Ein umfassendes Positionspapier der sächsischen Kammern, dass der Politik Leitlinien geben soll, die Wirtschaft des Landes nach der Corona-Krise wieder nach vorne zu bringen.