Sächsische Journalisten unterstützen kranke Kinder und deren Familien

Tombolaerlöse gehen an Dresdner Kinderhilfe e.V. und Sozialwerk des DJV

Zwei Schecks in Höhe von jeweils 3.000 Euro übergab am Dienstag, den 18. August, der Vorsitzende des Landespresseball Sachsen e.V. Ulf Mallek im Elternhaus “Teddybär” in der Dresdner Schubertstraße 7 an den Verein Dresdner Kinderhilfe e. V. und an das Sozialwerk des Deutschen Journalistenverbandes – Landesverband Sachsen.

Die Spendensumme von insgesamt 6.000 Euro wurde beim diesjährigen sächsischen Landespresseball erzielt. „Ich möchte mich bei den Spendern der Tombolapreise als auch bei allen Ballgästen, die ein Los im Wert von 10 Euro kauften, bedanken. Sie ermöglichten, dass wir heute zwei gemeinnützige Vereine fördern können“, sagt Ulf Mallek.

„Wir freuen uns sehr über die Spende in Höhe von 3.000 Euro. Dieses Geld kommt kranken Kindern bzw. deren Eltern zugute“, sagt Rechtsanwalt Stefan Heinemann, Vorsitzender des Dresdner Kinderhilfe e. V. Die Spendensumme wird für den Unterhalt des Elternhauses Teddybär an der Dresdner Uniklinik verwendet. Das Haus wurde im November 2008 eingeweiht. Eltern von schwerkranken Kindern können in einem der 12 Appartements kostenlos übernachten und ihren Kindern bei der Therapie Tag und Nacht zur Seite stehen.

Einen zweiten Scheck, ebenfalls in Höhe von 3000 Euro, erhielt das Sozialwerk des DJV Sachsen. Rolf Gramhausen, 2. Vorsitzender des Landespresseball Sachsen e.V., überreichte diesen an die Vorsitzende des DJV Sachsen Sabine Bachert-Mertz von Quirnheim. Sie betont „Mit diesem Geld unterstützen wir bedürftige Journalisten, deren Angehörige bzw. Hinterbliebene.“

Im Rahmen der Tombola des 15. Landespresseball wurden verschiedene Preise, zum Beispiel ein Collier der Manufaktur Meissen im Wert von 15.000 Euro, eine Reise in den Orient der Sächsischen Zeitung sowie ein von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden gestifteten Sandstein-Skulptur gestiftet.

Der Sächsische Landespresseball steht unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen, Stanislav Tillich. Der jährlich stattfindende Ball, dient als Begegnungsort für Journalisten, Politiker und Unternehmer.

Hintergrund – Dresdner Kinderhilfe e. V.

Die Dresdner Kinderhilfe wurde im Jahr 1997 von engagierten Dresdner Persönlichkeiten gegründet, um chronisch kranken Kindern sowie deren Eltern und Geschwistern zur Seite zu stehen. Der Verein fördert die Einrichtung von Spielbereichen auf Stationen, unterstützt die Anschaffung speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittener medizinischer Geräte und bietet soziale und psychologische Betreuung für die Kinder und ihre Familien. Das bisher größte Projekt des Vereins war mit einer Bausumme von 1,5 Millionen Euro der Bau des Elternhauses „Teddybär“ in der Dresdner Schubertstraße 7. Zwölf Appartements und elf ehrenamtliche Helferinnen, die mehrheitlich Erfahrung im Pflegesektor haben, sorgen dafür, dass sich die Familien von schwerkranken Kindern in Dresden wohl fühlen.

„Kinder mit chronischen Erkrankungen leiden nicht nur körperlich – die lange Trennung von den Eltern, Geschwistern und Großeltern wiegt oft genauso schwer“, sagt Rechtsanwalt Stefan Heinemann, Vorsitzender des Dresdner Kinderhilfe e. V. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, ihnen zur Seite zu stehen und deshalb ein Elternhaus in unmittelbarer Nachbarschaft der Universitäts-Kinderklinik realisiert.“

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