Sächsische Justiz arbeitet kostengünstig

Die Justizstatistik 2004 bescheinigt der sächsischen Justiz eine reife Leistung.

Mehr als 550.000 Verfahren haben die sächsischen Gerichte im Jahr 2004 abgeschlossen. Der Justizhaushalt umfasste im Jahr 2004 Ausgaben von 467 Millionen Euro und Einnahmen von 187 Millionen. Die sächsische Justiz erwirtschaftet damit rund 2/5 ihrer Kosten selbst. In den zehn sächsischen Justizvollzugsanstalten waren im Jahr 2004 durchschnittlich 4.291 Gefangene, 70 mehr als im Vorjahr. Wie schon in den Jahren zuvor gab es auch im Jahr 2004 keinen Ausbruch aus einer sächsischen Justizvollzugsanstalt. Der Freistaat Sachsen hatte im Jahr 2003 mit durchschnittlichen Haftkosten von 70 Euro pro Gefangenen bundesweit bereits den drittniedrigsten Haftkostensatz.