Sächsische Justiz stellt sich auf angespannte Sicherheitslage ein

Dresden – Für Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) war es wohl ein schwieriges Jahr. Der Fall Al-Bakr hat aufgezeigt, dass insbesondere die Justiz kaum auf den Umgang mit Terror und Attentätern vorbereitet ist. Nach dem Suizid des Syrers stand der sächsische Minister bundesweit in der Kritik. Im Zuge der Sendereihe Sachsen Aktuell hat Moderator Jonathan Wosch mit Sebastian Gemkow unter anderem über die Konsequenzen des Falls gesprochen.

Ausgewählte Zitate:
„Eine ganz wichtige Herausforderung, die uns mittelfristig beschäftigen wird ist die Altersstruktur. Die sächsische Justiz hat einen sehr hohen Altersdurchschnitt. Sehr viele Richter, Staatsanwälte und Beamte im Justizvollzug werden in den nächsten Jahren aus dem Dienst ausscheiden. Wir müssen jetzt schon ausreichend gut ausgebildetes Personal in diesen Bereichen einstellen.“