Sächsische Kartoffelernte: Niedrigere Erträge, gute Qualität

Wie das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium am Donnerstag mitteilte, fällt die Kartoffelernte 2006 geringer aus als im Vorjahr.

Der Durchschnittsertrag liegt bei 320 Dezitonnen pro Hektar. Damit liegen die Erträge in diesem Jahr 45 Dezitonnen pro Hektar unter dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre. Insgesamt wurden in Sachsen gut 230.000 Tonnen von mehr als 7.000 Hektar Fläche geerntet.
Grund der Ausfälle war die enorme Trockenheit im Frühsommer. Die Niederschläge im August sorgten allerdings für einen höheren Ertrag der Spätsorten. Insgesamt fallen die Kartoffeln zwar kleiner aus, dafür sind die Landwirte mit ihrer Qualität und den erzielten Preisen im Großen und Ganzen zufrieden.
In Sachsen werden über 20 Kartoffelsorten angebaut. Besonders beliebt ist im Freistaat die festkochende Prinzess.

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