Sächsische Künstler tauschen sich aus

Dresden - Im Albertinum haben sich am Mittwoch rund hundert Vertreter der unterschiedlichen bildkünstlerischen Medien aus Sachsen zum ersten Kulturfrühstück getroffen. In dem zweistündigen Gespräch kam es zu einem angeregten Gedankenaustausch über aktuelle Tendenzen der Kunst und der Kunstvermittlung.

Dieses erste Kulturfrühstück soll der Auftakt zu einer engeren Zusammenarbeit untereinander werden. Damit soll der Austausch gefördert werden. Gemeinsam will man Probleme lösen, die Künstler, Museen, aber auch die Öffentlichkeit betreffen. Am Mittwoch haben die Staatlichen Kunstsammlungen, das Staatsministerium für Kunst und der Landesverband Bildende Kunst Sachsen alle sächsischen Künstler zum Gespräch eingeladen.

Gerade in der jetzigen politischen Situation deutschland- und weltweit, findet Frau Marion Ackermann die Zusammenarbeit besonders wichtig. Die hitzige Diskussion um die Skulptur „Monument“ auf dem Neumarkt zeigt die große Bedeutung der Kunst in der Politik.

Im Lichthof des Albertinums hat es eine starke Reaktion auf die Einladungen gegeben. Es ist ein reger Gedankenaustausch über die aktuelle und zukünftige Situation der Kunst in der Region Sachsen entstanden. Uwe Gaul vom Staatsministerium für Kunst zeigt sich zuversichtlich.

Die große Anteilnahme an diesem Treffen zeigt den Willen einer Verbesserung in der Kunstszene von allen Seiten. Das lässt auf eine Fortsetzung des Gespräches in nächster Zeit schließen.