Sächsische LINKE: Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung beenden

Sachsen- Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit am Montag, fordert Sachsens LINKE das Ende der Diskriminierung aller Betroffenen.

Beispielsweise dürften homo- und bisexuelle Männer sowie transgeschlechtliche Menschen pauschal noch immer kein Blut spenden, wenn sie sexuellen Kontakt zu einem Mann im vergangenen Jahr hatten. Laut Sarah Buddeberg, parlamentarische Geschäftsführerin der LINKEN im Landtag, sei sexuelle Orientierung kein Anhaltspunkt für risikoreiches Sexualverhalten. Über 782 Delikte in den Kategorien sexuelle Identität und Orientierung weist das Bundeskriminalamt für 2020 aus. Eine sächsische Studie ermittelte zusätzlich eine hohe Dunkelziffer.