Sächsische Physikolympiade startet mit Spezialistenlager

Das 10jährige Jubiläum der Sächsischen Physikolympiade ist eröffnet.

Bereits vor den Ferien erhielten alle sächsischen Gymnasien die Aufgaben zur 1. Runde des diesjährigen Wettbewerbs zugeschickt. Nun sind alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 10 aufgerufen, die drei Aufgaben bis Mitte November zu bearbeiten. Die Besten aus jedem Regionalen Bildungsagenturbereich treffen sich dann Ende Februar zu den Regionalwettbewerben, ehe schließlich Mitte April zum Landesausscheid in Chemnitz die Sachsenmeister gekürt werden.

Traditionell veranstaltete der Verein zur Förderung der Sächsischen Physikolympiade e.V. als Auftaktveranstaltung sein Herbst-Spezialistenlager für die Vorjahresbesten der Region Chemnitz/Zwickau in den Herbstfeien. Am 27. und 28. Oktober treffen sich 22 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 in Chemnitz, um sich für das kommende Olympiade-Jahr fit zu machen.

Am ersten Tag, im Johannes-Kepler-Gymnasium, stehen für die Teilnehmer des Spezialistenlagers physikalischer Lehrstoff und Aufgabentraining im Mittelpunkt. Das inhaltliche Spektrum reicht dabei von der Thermodynamik der Verbrennungsmotoren über Raketenantriebstechnik bis hin zu theoretischen Grundlagen der Solartechnologie. Der zweite Tag ist dem experimentellen Arbeiten vorbehalten. Die Schüler sind zu Gast im Schülerlabor Wunderland Physik des Instituts für Physik der Technischen Universität Chemnitz.

Auch in diesem Jahr findet das Herbst-Spezialistenlager in Zusammenarbeit mit dem Johannes-Kepler-Gymnasium und der Technischen Universität Chemnitz, weiterhin unterstützt durch die Initiative Südwestsachsen e.V., statt. Wir freuen uns sehr, seit Jahren so eng mit diesen Kooperationspartnern zusammenarbeiten zu können. Insbesondere die für eine solche Veranstaltung materielle und technische Ausstattung könnte der Verein allein nicht bewältigen. Auch ehemalige Olympioniken werden die Veranstaltung wieder personell bereichern. So haben sich Philipp Böttcher und Tommy Markstein, Studenten am Institut für Physik der TU Chemnitz, bereiterklärt, die Teilnehmer der Klassenstufe 9 beim Bau einer Graetzelzelle – das ist eine Solarzelle, die auf der Basis von Pflanzenfarbstoffen funktioniert und war Thema von Philipp Böttchers Besonderer Lernleistung in der Sek II des Gymnasiums – zu unterstützen.

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