Sächsische Polizei: Maschinenpistolen in Kinderhänden

DIE LINKE kritisiert “Präventionsmaßnahmen“ der sächsischen Polizei entschieden. Maschinenpistolen in Kinderhänden – diese Form der “Prävention“ von Sachsens Polizei muss Ulbig sofort stoppen. +++

Bevor die Kinder die Maschinenpistolen in die Hand bekamen, wurde ihnen erstmal von Erwachsenen vorgeführt, wie sich eine solche Waffe hält

Zu den heute veröffentlichten Bildern vom „Tag der Prävention mit Eilenburger Kids“ erklärt der innenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Rico Gebhardt:

Es ist schon bemerkenswert, wie die sehr gute Grundidee eine „Tages der Prävention“ der Sächsischen Polizei durch schlichten Unverstand, auf jeden Fall aber falsches Verständnis von Prävention eine völlig falsche Richtung bekommt.

Ich gehe nicht davon aus, dass durch das Herumreichen von Maschinenpistolen und das Anprobieren von Schusswesten der Präventionsgedanke bei Kindergarten- und Grundschulkindern nachhaltig gestärkt wird. Aber vielleicht ist das schon Ausdruck der zukünftigen Vorstellung der Sächsischen Staatsregierung von Prävention, nämlich Restriktion statt Prävention. Ist es an sich schon unverantwortlich, Kindern Maschinenpistolen, wenn auch nur zum Anschauen, in die Hand zu geben, bekommt das aus Anlass eines „Tages der Prävention“ der Sächsischen Polizei schon mehr als ein „Geschmäckle“.  

Ich fordere Innenminister Ulbig auf, seinem Landespolizeipräsidenten den Hinweis zu geben, dass solche Art Präsentation von Prävention keine Wiederholung finden darf.  

Quelle: Fraktion DIE LINKE

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