Sächsische Schifffahrtsverordnung wird vereinfacht

Am Dienstagabend trafen sich der sächsische Staatssekretär Roland Werner und die Familie Herold am gleichnamigen Bootsverleih zu einem Gespräch über die Entwicklungschancen für die Sportschifffahrt und den Wassertourismus. +++

Am Dienstagabend trafen sich der sächsische Staatssekretär Roland Werner und die Familie Herold am gleichnamigen Bootsverleih in der Antonienstraße. Bei einer Bootstour über die Leipziger Gewässer war Zeit für ein Gespräch über die Entwicklungschancen für die Sportschifffahrt und den Wassertourismus. Vor etwa fünf Jahren wurden EU-Richtlinien auf das sächsische Schifffahrtsrecht übertragen, wodurch es allerdings in Leipzig zu Problemen kam. Staatsminister Sven Morlok stellte deshalb Anfang des Jahres das „Aktionsprogramm Sächsische Schifffahrt“ vor, um praktikable Lösungen und einfachere Regelungen für Stadtgewässer zu finden. Dafür sollen jährlich rund eine Million Euro zu Verfügung stehen. Daran war auch die Familie Herold maßgeblich beteiligt. Das Traditionsunternehmen Herold und andere Leipziger Betriebe werden in Zukunft von der Förderung der Infrastruktur für Wassersport und Bootstourismus profitieren können. Mit den Neuerungen können nun motorisierte Sportboote mit bis zu 15 PS und auch Segelboote ohne Führerschein gefahren werden.