Sächsische Schmalspurbahnen sind Industriegeschichte

Der Sächsische Landtag hat am Dienstag den „Claus-Köpcke-Preis 2012“ für besonderes Engagement bezüglich der sächsischen Schmalspuhrbahnen bekommen. Sachsen verfügt über das dichteste Netz an Schmalspurbahnen. +++

Der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen hat am Dienstag den  „Claus-Köpcke-Preis 2012“ für das besondere Engagement für die Pflege, den Erhalt und die Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen an den Sächsischen Landtag verliehen. Staatsminister Morlok betonte im Rahmen der Veranstaltung, dass sich das Verkehrsministerium dafür einsetzt, dass die sächsischen Schmalspurbahnen auch weiterhin unter Dampf bleiben. „Die sächsischen Schmalspurbahnen sind Zeitzeugen der Industriegeschichte und touristisches Highlight. Dies gilt es auch für die nachfolgenden Generationen zu bewahren und zu sichern“, so Staatsminister Sven Morlok. Bundesweit verfügt der Freistaat über das dichteste Netz an Schmalspurbahnen.

Im aktuellen Haushalt sind für Investitionen in die Schmalspurbahnen für 2013 und 2014 insgesamt sechs Millionen Euro eingestellt. Auch in der ÖPNV-Finanzierungsverordnung von 2015 bis 2020 sind zweckgebunden jährlich 8,74 Millionen Euro für die fünf sächsischen Schmalspurbahnen vorgesehen. Damit ist der Betrieb von Döllnitzbahn, Fichtelbergbahn, Lößnitzgrundbahn, Weißeritztalbahn (einschließlich dem Abschnitt von Dippoldiswalde bis Kipsdorf) und Zittauer Schmalspurbahn langfristig gesichert und den Bahnen ist Planungssicherheit gegeben.

Der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e.V. verleiht seit 2003 den Claus-Köpcke-Preis an Vereine und Organisationen, die sich um den Erhalt und Weiterentwicklung der sächsischen Schmalspurbahnen und deren Geschichte verdient gemacht haben.

Quelle: SMWA – Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr