Sächsische Schüler auf Luthers Spuren

Seit Montagvormittag treffen sich 60 Schüler aus Mitteldeutschland im Mansfelder Land, um auf den Spuren des Reformators Martin Luther zu wandeln. Sie alle vereint, dass sie Schulen besuchen, die den Namen des Reformators tragen. Die acht Sachsen und ihre zwei Lehrer kommen aus dem Martin-Luther-Gymnasium Hartha und aus dem Martin-Luther-Gymnasium Frankenberg.

Es ist das erste Treffen mitteldeutscher Lutherschulen. Vom Schloss Mansfeld aus begeben sich die jungen „Lutheraner“ auf Entdeckungstour. Unter anderem gibt es eine „Luther-Rallye“ in Mansfeld, in Eisleben wird das Geburtshaus des Reformators besucht und es wird gemeinsam mit dem Chor des Luthergymnasium der Stadt in der Andreaskirche musiziert. Im Schaubergwerk Wettelrode erfahren die Schüler Wissenswertes über den Bergbau zu Luthers Zeiten.

Das sächsische Kultusministerium unterstützt die Reise der sächsischen Schüler mit 1.500 Euro.

Das Lutherschultreffen findet im Rahmen der Lutherdekade statt. Es wird vom Länderteam Sachsen-Anhalt der mitteldeutschen Arbeitsgemeinschaft „Schule und Bildung“ organisiert. Finanziert wird das Treffen von den Kultusministerien gemeinsam mit der Stiftung Luthergedenkstätten Sachsen-Anhalt.