Sächsische Schüler erfolgreich bei “Chemie – die stimmt“

Beim Finale der Chemie-Olympiade in Merseburg behaupteten sich die Gewinner gegen Schüler aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. +++

Im Einzelwettbewerb der 10. Klasse erreichte Maximilian Keitel vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig Platz 1. Als einzige weibliche Teilnehmerin aus Sachsen kann sich Paula Kipf (Klasse 10) über Platz 3 freuen. Als bester sächsischer Schüler bei den Neuntklässlern schnitt Vincent Grande vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig mit einem guten 4. Platz ab. Am Finale der besten Jungchemiker in Mitteldeutschland nahmen 36 Schüler aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen teil – davon zwei Mädchen und 34 Jungen. Sie sind die jeweils 12 Besten aus ihrem Bundesland und setzten sich in den Vorrunden gegen mehr als 1.500 Teilnehmer durch.

Die Finalisten mussten ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. In einer vierstündigen Klausur untersuchten die Schüler, aus welcher chemischen Verbindung handelsüblicher Gips besteht und wie man Bronze, Messing oder Stahl herstellt. Außerdem musste unter anderem die Frage beantwortet werden, welcher Kabinendruck in einer Boing 747 herrscht. Nach der Theorie folgte das Laborpraktikum. Mit verschiedenen Analysemethoden mussten Salze in Wasserproben nachgewiesen werden. Auch hier waren die sächsischen Nachwuchschemiker erfolgreich. So landete Nik-Angus Engwer vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig (Klasse 9) und Maximilian Keitel (Klasse 10) ebenfalls vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium auf Platz 1. Sie sind neben jeweils zwei weiteren Schülern aus Sachsen-Anhalt und Thüringen als die besten Experimentatoren ausgezeichnet worden.

Auch im nächsten Schuljahr startet wieder eine neue Runde „Chemie – die stimmt!“. Der Einsendeschluss für die Arbeiten der Hausaufgabenrunde ist der 30. November. Die Fragestellungen der neuen Hausaufgabenrunde sowie Aufgaben und Lösungen früherer Klausuren können auf der Homepage des Wettbewerbs abgerufen werden. Auch vollständige Teilnehmer- und Siegerlisten sind hier einsehbar: www.Chemie-die-stimmt.de

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

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