Sächsische Schuldenuhr tickt runter

Kamenz- Die sächsischen Kommunen konnten im vergangenen Jahr ihre Schulden weiter abbauen. Die Verbindlichkeiten im Freistaat sanken um 145 Million Euro auf knapp 2,8 Milliarden Euro. Das entspricht einer Senkung um knapp 5 Prozent.

Den größten Anteil am Schuldenabbau leisteten die Kreisfreien Städte und kreisangehörigen Gemeinden mit jeweils 76 Millionen Euro. Dresden trug dazu allerdings nichts bei. Denn die sächsische Landeshauptstadt ist bereits seit dem Verkauf der Immobiliengesellschaft WOBA im Jahr 2006 schuldenfrei. Von der Statistik werden auch öffentlich bestimmte Fonds, Einrichtungen und Unternehmen erfasst. Darunter zählen auch die kommunalen Eigenbetriebe und -gesellschaften, die sich zu einhundert Prozent im Eigentum der Kommune befinden. Bezieht man diese Schulenlast mit ein, beträgt der Schuldenstand zum 31. Dezember 2017 rund 8,3 Milliarden Euro.