Sächsische Union kämpft um ihre Wähler

Dresden - Die Sächsische Union kämpft um das Vertrauen der Wähler. Hierzu sind alle Mitglieder und Bürger aufgefordert, ihre Forderungen in sogenannten Ideenwerkstätten zu äußern. Dazu kann jeder seine eigenen Forderungen zur Gestaltung des Wahl- bzw. Regierungsprogramms einfließen lassen. Bei der ersten Veranstaltung bei Robotron in Dresden mit ca. 200 Teilnehmern ging es um die Themen Wirtschaft, Digitalisierung und Infrastruktur.

"Gemeinsam mit den Sachsen wollen wir uns auf den Weg machen, unser Regierungsprogramm für die Landtagswahl 2019 zu erarbeiten. Wir wollen mit guten Inhalten, konkreten Verbesserungen und einem klaren Profil überzeugen. In mehreren öffentlichen Ideenwerkstätten und auf einer Online-Plattform wollen wir die Ideen und Anliegen der Menschen aufnehmen und debattieren. Eine Programmkommission, geleitet von Professor Werner Patzelt und mir, wird alle Anregungen beraten und ein Zukunftsprogramm schreiben, mit dem wir Sachsen fit machen für das kommende Jahrzehnt", sagt der Generalsekretär der Sächsischen Union, Alexander Dierks.

© Sachsen Fernsehen

Die Ideenwerkstätten sind öffentlich

Während der Veranstaltung haben 200 Teilnehmer die Möglichkeit, sich persönlich mit ihren Ideen in das politische Geschehen einzubringen. Dabei wurde von den Gästen kein Blatt vor den Mund genommen, besonders wenn es um das Thema der Firmengründung geht. Ulf Heinemann ist Geschäftsführer des Unternehmens Robotron und zudem Gastgeber der ersten Ideenwerkstatt in Dresden gewesen. Besonders in Hinblick auf seine über 400 Mitarbeiter ist es auch für ihn elementar, den Fokus auf die Wirtschaftsförderung zu legen.

Viele der Anwesenden nutzen die Gelegenheit, Forderungen anzubringen: Von vielen wurde der Bürokratie-Dschungel angemahnt. Auch das schleppende Vorankommen der Digitalisierung war immer wieder Thema. Besonders wenn es um flächendeckendes, schnelles Internet geht, sei hier bereits seit Jahren Nachholbedarf, kritisierten die Anwesenden. 

Die nächste Ideenwerkstatt wird im Februar in Chemnitz stattfinden und sich mit dem Thema Bildung und Forschung beschäftigen.

Spätestens bis Ende Juni soll das Wahlprogramm stehen.

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Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum Online-Diskussionsforum finden Sie unter: www.sachsen2024.de