Sächsische Verbraucherzentrale informiert: Finanzierungsmöglichkeiten fürs Studium

Einen Überblick über bestehende und neue Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren, bietet Sachsens Verbraucherzentrale. Auf ihrer Homepage gibt’s kostenlose Infos zu Stipendien, Darlehen und Krediten. +++

Das sogenannte „Neue BaföG“ (Darlehen) beispielsweise ist unverzinslich und kann unter entsprechenden Voraussetzungen vollständig erlassen werden.
„Die Bewilligung ist jedoch abhängig vom eigenen Einkommen und vom Einkommen der Eltern“, informiert Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen. „Leistungsstarke Studierende können eher von einem einkommensunabhängigen Stipendium profitieren, das nicht zurückgezahlt werden muss.“

Wer keinen Anspruch auf BAföG oder ein Stipendium hat, kann über die Aufnahme eines Studien- oder Bildungskredits nachdenken. Beispielsweise bietet die KfW-Bankengruppe Darlehen zu günstigen Konditionen für Studierende an. Der Studienkredit kann bei Kreditinstituten und Studentenwerken bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres beantragt werden, das Bankdarlehen nur über das zuständige Amt für Ausbildungsförderung.

Kombinationsmöglichkeiten bestehen mit einem vom Bundesverwaltungsamt zu bewilligenden Bildungskredit und Darlehen privater Banken.
„Aber Vorsicht, wer sich zu einer besonders hohen Darlehensaufnahme verleiten lässt, dem droht Überschuldung bereits in jungen Jahren“, warnt Görner. Außerdem sollten auf die Darlehenskonditionen geachtet und die Angebote verschiedener Anbieter verglichen werden. Wichtig sind beim Vergleich ein Blick auf den effektive Jahreszins des Darlehens, auf die Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung ohne Vorfälligkeitsentschädigung, auf anfallende Kosten für die Darlehensgewährung und auf die Stundungsmöglichkeit, wenn das Darlehen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgezahlt werden kann.

Nähere Informationen dazu unter www.verbraucherzentrale- sachsen.de.

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