Sächsische Wissenschaftsministerin für mehr Studenten

Mit Beginn des neuen Schuljahres setzt sich Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange für mehr Mädchen und Jungen ein, die ihr Abitur machen und dann Studieren wollen.

In Sachsen hatten 2007 weniger als 40 Prozent der Jugendlichen im Alter von 17 bis 20 Jahren eine Studienberechtigung erworben. Damit liege der Freistaat unter dem Bundesdurchschnitt von 42 Prozent.

Angesichts des drohenden Mangels an gut ausgebildeten und hoch qualifizierten Fachkräften sei es darüber hinaus notwendig, dass mindestens 80 Prozent der Studienberechtigten dann auch tatsächlich studierten. Diese Übergangsquote liege derzeit nur bei 72 Prozent.

„Sachsen kann es sich nicht leisten“, so die Ministerin auch nur einen einzigen Studierwilligen aus finanziellen Gründen zu verlieren. Das werde nur gelingen, wenn der Freistaat auch weiterhin auf Studiengebühren verzichte. Die Erhöhung der Ausbildungsförderung (BaföG) zum 1. August sei bereits ein wichtiger und richtiger Schritt in diese Richtung gewesen.

In Sachsen werden bis 2020 zusätzlich zum altersbedingten Ersatzbedarf rund 25 000 Akademiker vor allem in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen benötigt.  

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