Sächsischer Arbeitsmarkt im Aufwind

Die Arbeitslosenquote sank mit 9,4 Prozent im Jahresdurchschnitt 2013 auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg per Oktober 2013 auf 1,49 Millionen.+++

Sachsen ist ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten. Dies bestätigen erneut die Arbeitsmarkt- und Wanderungszahlen für das Jahr 2013, die der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP) im heutigen Pressegespräch vorstellte. Die Arbeitslosenquote sank mit 9,4 Prozent im Jahresdurchschnitt 2013 auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg per Oktober 2013 auf 1,49 Millionen, das sind 12.000 Beschäftigte mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten liegt bei 26,3 Prozent. „Wir ernten jetzt die Früchte unserer soliden und nachhaltigen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik. Es ist deutlich einfacher geworden, in Sachsen einen Arbeitsplatz zu finden. Das zeigt insbesondere der Pendlersaldo, der mit minus 38.617 Personen einen historischen Tiefstand aufweist“, betont Staatsminister Morlok. Insbesondere bei den Arbeitnehmerentgelten setzte sich der erfreuliche Trend fort: Sachsen verzeichnete im bundesweiten Ländervergleich den drittstärksten Anstieg (plus 14,7 Prozent/Basisjahr 2005). Das jährliche Arbeitnehmerentgelt lag in Sachsen 2013 bei knapp 30.000 Euro.

Für die ersten neun Monate des Jahres 2013 ergab sich bereits ein positiver Wanderungssaldo (plus 7.663). Im Vergleichszeitraum Januar bis September 2012 lag der Saldo bei plus 6.057 Personen. Der Jahreswanderungssaldo 2013 wird daher voraussichtlich auf ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2012 hinauslaufen (plus 11.728). Erstmals in die Betrachtung aufgenommen wurde der Anteil der Frauen in der ersten Führungsebene. In Sachsen betrug dieser Anteil in 2012 bereits 35 Prozent, wohingegen sich der Anteil in Westdeutschland in den Jahren zwischen 2004 und 2012 zwischen 24 und 26 Prozent einpendelte.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr