Sächsischer Autobauer Melkus pleite – „Ost-Ferrari“ meldet Insolvenz an

Es ist das Ende einer Ära. Seit 1969 war die Marke „Melkus“ für schnelle Sportwagen aus Sachsen berühmt. Aufgrund unzureichender Umsätze und fehlender Wettbewerbsfähigkeit hat das Unternehmen aus Dresden am Montag Insolvenz angemeldet. +++

Das 2006 vom Enkel des Melkus-Erfinders Heinz Melkus neu aufgestellte Kleinunternehmen war mit einer limitierten Auflage des alten RS 1000 gestartet. Danach folgte die „Serienproduktion“ des Nachfolgers RS 2000. Rund 25 Wagen mit einem Stückpreis von über 100.000 sollten jährlich produziert und verkauft werden.

Doch leider waren die Umsätze zu gering und damit nicht wettbewerbsfähig. Die nun angemeldete Insolvenz ist aber nicht zwangläufig das Ende des Autobauers. Im Zuge des Verfahrens sollen neue Investoren für Melkus gesucht werden. Die Zukunft des „Ost-Ferraris“ bleibt aber ungewiss.