Sächsischer Landesverband der Schullandheime e.V. feiert 20-Jähriges

„Schullandheime ermöglichen die Vermittlung individueller, sozialer und schulischer Schlüsselkompetenzen und die Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen“, betonte Sozialministerin Christine Clauß am Montag anlässlich der Feierlichkeiten „20 Jahre Sächsischer Landesverband der Schullandheime e.V.“ in Grüngräbchen.

Seit seiner Gründung am 25. März 1991 vertritt der Landesverband die Interessen der Schullandheimarbeit in Sachsen. Bis heute sind 19 Schullandheime unter seinem Dach angesiedelt. Sie alle sind Orte, „an denen Bildung und Erziehung in einer ganz besonderen Weise verbunden und tatsächlich gelebt werden“, würdigte Clauß dieses Engagement. „Das liegt an der Vielfalt Ihrer Projekte und an der Vielfalt unserer sächsischen Natur“, zeigte sich die Ministerin überzeugt.

Den besonderen Wert legen diese Einrichtungen dabei auf die offene Form der Erziehung und der Bildung. Kinder und Jugendlichen werden so ganz ungezwungen gefordert und gefördert“. Die schulergänzenden Lernorte schaffen dabei einen Ort, an dem die Kinder und Jugendlichen „außerhalb der gewohnten Schulumgebung an lernplanbezogenen und weit darüber hinaus gehenden Inhalte arbeiten und mit Spaß lernen“, so die Ministerin. Im Rahmen des Schulunterrichts sowie als Freizeitgestaltung können zahlreiche und vielfältige Angebote wahrgenommen werden. Diese stärken das Gemeinschaftsgefühl und verbessern das Klassenklima insgesamt, indem sie sowohl gemeinsam als auch eigenverantwortlich lernen und handeln.

Die aktive Rolle des Sächsischen Landesverbandes der Schullandheim e. V. bei der Kinder- und Jugendarbeit wird seit vielen Jahren durch das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz begleitet. Über die FRL „überörtlicher Bedarf“ erhielt der Landesverband 2010 64.000 Euro. Für ihre investiven Maßnahmen vor Ort bekamen die Schullandheime 2010 insgesamt 230.000 Euro.