Sächsischer LINKEN-Chef Gebhardt kontra Stanislaw Tillich: „Es gibt Muslime bei uns, also gehört der Islam natürlich zu Sachsen“

Nach Meinung vom sächsischen Ministerpräsidenten Tillich (CDU), heute in der „Welt am Sonntag“, gehört der Islam nicht zu Sachsen. Dem widersprechen die LINKEN. Der komplette Wortlaut der Mitteilung auf www.leipzig-fernsehen.de +++ 

Mitteilung der sächsischen Linken

+++
Nach Meinung von Ministerpräsident Tillich (CDU), heute geäußert in der „Welt am Sonntag<http://www.welt.de/politik/deutschland/article136740584/Der-Islam-g%20ehoert-nicht-zu-Sachsen.html>“, gehört der Islam nicht zu Sachsen. Dazu erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Was zu Sachsen gehört oder nicht, entscheidet glücklicherweise nicht der amtierende CDU-Ministerpräsident. Dass Herr Tillich sich ausgerechnet in dieser für den gesellschaftlichen Frieden wichtigen Frage in Distanz zu Kanzlerin Merkel begibt, bedauere ich. Wo es Muslime gibt, gibt es Islam. Auch in Sachsen. Wer etwas anderes behauptet, bedient die Feinde der offenen Gesellschaft, die im Organisationsteam an der Spitze der PEGIDA-Bewegung stehen. Es käme ja auch kein Laizist auf die Idee zu sagen: Christen dürfen zwar ihre Religion ausüben, aber Christentum gibt es hier nicht. Herr Tillich beschleunigt mit seiner Wortmeldung den Rechtsdrall der sächsischen CDU und bestätigt damit einmal mehr, dass die Politik der CDU Sachsen eine der Ursachen von PEGIDA und diese Partei im Freistaat Bestandteil des Problems und nicht der Lösung ist.
+++