Sächsischer Staatspreis für Baukultur 2011 ausgelobt

Start für den Wettbewerb um den Sächsischen Staatspreis für Baukultur 2011: Bauherren, Planer und Bauunternehmer sind aufgerufen, ihre Projekte gemeinsam einzureichen. Mit dem Preis werden Bauwerke ausgezeichnet, die ein Vorbild in Planung und Ausführung sind, einen Gewinn für die Baukultur in Sachsen darstellen und zugleich schonend mit den Ressourcen der Natur umgehen.

2011 steht der Wasserbau im Blickpunkt. Beim Sommerhochwasser vergangenes Jahr wurde die große Bedeutung von Wasserbauten für Mensch und Natur wieder einmal drastisch vor Augen geführt. Das diesjährige Thema des Staatspreises lautet: WASSER – BAU – KULTUR
 
Dieses Jahr werden ausschließlich neue Bauwerke zum Wettbewerb zugelassen. Bereits im Vorjahr war der Preis dem Wasserbau gewidmet, allerdings bezog sich die Vergabe auf Instandsetzungen und Erweiterungen bestehender Bauten. Der Sächsische Staatspreis für Baukultur wird zum sechsten Mal vergeben. Preisträger der Vorjahre waren: die Erneuerung der Talsperre Muldenberg/ Vogtland, die Umwandlung der Gemeinde Schlema vom Bergbauort zum Kurort, eine Holzbrücke im Forstbotanischen Garten in Tharandt, die Sanierung und neue Nutzung des Industriedenkmals „Stelzenhaus“ in Leipzig und der Umbau eines Stadtbades in Großenhain zum Naturerlebnisbad.

Die Auslobung des Sächsischen Staatspreises für Baukultur 2011 wird im Sächsischen Amtsblatt und im Internet unter www.bauen-wohnen.sachsen.de/baukultur veröffentlicht.
Dort sind auch die Teilnahmebedingungen und Angaben zum Preisverfahren zu finden. Bewerbungsschluss ist der 6. Mai 2011.