Sächsischer Wald erholt sich langsam

Laut Umwelt- und Landwirtschaftsminister Stanislaw Tillich hat sich der Zustand des sächsischen Waldes leicht verbessert.

Bei rund 41 Prozent aller Waldbäume seien keine erkennbaren Schäden mehr festzustellen, was zum Vorjahr eine Verbesserung um fünf Prozent und damit das beste Ergebnis seit 1991 darstellt.
Auch bei deutlich geschädigten Bäumen sei eine „ganz leichte Tendenz“ zum Positiven zu beobachten. Allerdings müsse immer noch jeder siebte Baum in diese Rubrik eingeordnet werden.
Innerhalb der Baumarten gibt es nach wie vor große Unterschiede. Forstleuten bereiten vor allem die Laubbäume Sorgen, da sie meist anfälliger als Nadelbäume reagieren.
Aber auch regional gibt es große Unterschiede beim Waldzustand. So sind die deutlichen Schäden in den nördlichen Waldgebieten der Niederlausitz oder der Dübener Heide sowie im Vogtland derzeit etwas geringer als im Elbsandsteingebirge, im Oberlausitzer Bergland und im Zittauer Gebirge. Nachdem jahrzehntelang Luftschadstoffe hauptverantwortlich für die Waldschäden waren, setzen nunmehr verstärkt Witterungsextreme und Insektenschäden im Zuge des Klimawandels den Bäumen zu.

Der Waldzustandsbericht ist im Internet einzusehen unter http://www.forsten.sachsen.de