Sächsisches Ausbaugewerbe zum Jahresende 2010 mit positiver Entwicklung

626 Millionen Euro betrug der Gesamtumsatz im 4. Quartal 2011 in den 469 vierteljährlich auskunftspflichtigen Betrieben des Ausbaugewerbes – Betriebe mit in der Regel 20 und mehr tätigen Personen €. Damit wurde ein Anstieg von gut 15 Prozent gegenüber dem Vorquartal erreicht.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal fiel der Gesamtumsatz um 3,7 Prozent höher aus. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilte, kann für das gesamte Jahr 2010 ein Gesamtumsatz von 2 Milliarden Euro verzeichnet werden, was einer Steigerung um 1,7 Prozent zu 2009 entspricht.

Der Vergleich mit dem Vorjahr fällt differenzierter aus. In der Bauinstallation erwirtschaftete der Wirtschaftszweig Klempnerei, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation um 10,5 Prozent mehr Umsatz, während die Elektroinstallation sowie die Sonstige Bauinstallation von Umsatzrückgang betroffen waren. In den Wirtschaftszweigen Sonstiger Ausbaugewerbe stiegen die Umsätze insgesamt um 2,9 Prozent, wobei der wichtigste Wirtschaftszweig Maler und Glasergewerbe ein Umsatzminus von 1 Prozent aufweist.

Der Gesamtumsatz je tätiger Person im Ausbaugewerbe ist im Vergleich zu 2009 um 1,4 Prozent gefallen. Ende Dezember waren gut 19 100 Personen im Ausbaugewerbe tätig, 2 Prozent weniger als Ende September 2010. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum stieg die Beschäftigtenzahl jedoch um 3,2 Prozent. Auch im Jahresmittel lag die Beschäftigtenzahl 2010 um 2,9 Prozent über dem Wert von 2009. Die Bruttoentgeltsumme lag im Jahr 2010 insgesamt bei 448 Millionen Euro, das sind 5,7 Prozent mehr als im Jahr 2009.