Sächsisches Bauhauptgewerbe zum Ende des 1. Quartals 2011 mit positiver Entwicklung

431 Millionen Euro betrug der Gesamtumsatz aller Betriebe der Wirtschaftszweige Hoch- und Tiefbau sowie Vorbereitende Baustellenarbeiten (Bauhauptgewerbe) im März 2011.

Insgesamt waren das fast 59 Prozent mehr als im Vormonat, wobei der Hochbau um fast 50 Prozent und der Tiefbau um 75 Prozent höhere Umsätze abrechnete. Gegenüber März 2010 (313 Millionen Euro) stieg der Gesamtumsatz um fast 38 Prozent. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilte, erreichte der Umsatz im 1. Quartal 2011 einen Wertumfang von 909 Millionen Euro, 32 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2010.

Ende März waren rund 55 200 tätige Personen in allen Betrieben des Bauhauptgewerbes beschäftigt, das sind 3,0 Prozent mehr als im Februar 2011 und 2,4 Prozent mehr als im März 2010.

Der Auftragseingang im März 2011 – hier nur für Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen – lag mit 320 Millionen Euro um 23 Prozent über dem Vormonatswert. Der Hochbau verbuchte ein um 43 Prozent und der Tiefbau ein um 14 Prozent höheres Auftragsvolumen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden insgesamt fast 2,5 Prozent mehr Aufträge akquiriert.

Im 1. Quartal 2011 lag der Auftragseingang um 5,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Einem Plus von 13,7 Prozent im Tiefbau stand ein Minus von 6,0 Prozent im Hochbau gegenüber.