Sächsisches Bauland 2009 im Schnitt für 22 Euro zu erwerben

Im vergangenen Jahr wechselten bei 3.334 Verkäufen fast neun Millionen Quadratmeter an Bauland den Besitzer. In Dresden lag der durchschnittliche Kaufpreis bei 39,25 Euro.

Folglich ergab sich ein durchschnittlicher Preis von 22,23 Euro je Quadratmeter. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und dem Verhandlungsgeschick der Vertragspartner reichte der tatsächliche Quadratmeterpreis von zehn Cent für Verkehrsflächen im Vogtlandkreis bis zu 3.034 Euro für baureifes Land in der Stadt Dresden.
Fast 51 Prozent der Flächen an baureifem Land wurden im Direktionsbezirk Chemnitz veräußert. Im Schnitt brachte hier der Quadratmeter 16,26 Euro. Die verbleibenden 30 bzw. 19 Prozent entfielen auf die Direktionsbezirke Dresden und Leipzig, dort lag allerdings der durchschnittliche Kaufpreis mit 39,25 und 66,47 Euro wesentlich höher. Die flächen- und anzahlmäßig (jeweils 80 Prozent) meisten Veräußerungen an Rohbauland kamen ebenfalls im Raum Chemnitz (10,80 €/m²) zustande. Lediglich 5 Prozent der unerschlossenen Flächen wurden in den Landkreisen Leipzig, Nordsachsen sowie der Stadt Leipzig zu rund elf Euro je Quadratmeter verkauft. Im Direktionsbezirk Dresden brachte diese Baulandart hingegen 54 Euro pro Quadratmeter.
Eine besonders große Nachfrage herrschte im letzten Jahr nach erschlossenem Bauland in Wohn- und Dorfgebieten. Insgesamt wurden dabei Flächen von 1,7 bzw. 2,4 Millionen Quadratmetern bei einer Preisspanne von zehn Cent bis 2 586 Euro übereignet. Relativ gering war hingegen das Interesse an baureifem Land in Industrie- und Geschäftsgebieten (1 bzw. 7 Prozent der Gesamtfläche), wobei der Quadratmeter im Schnitt zehn und 38 Euro kostete.

Statistisches Landesamt Sachsen

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