Sächsisches Kultusministerium: 26 Schülerzeitungen erhalten finanzielle Starthilfe

26 neu gegründete Schülerzeitungen erhalten für das aktuelle Schuljahr vom sächsischen Kultusministerium eine Starthilfe von bis zu 250 Euro, gab ein Ministeriumssprecher bekannt.

Insgesamt hatten sich sogar 33 Redaktionen aller Schularten für die Förderung beworben. Eine Jury aus Vertretern des Kultusministeriums und der „Jugendpresse Sachsen e.V.“ hat die Anträge laut Kultusministerium geprüft. Für zehn Grundschulen, drei Förderschulen, acht Mittelschulen und fünf Gymnasien eine finanzielle Unterstützung bewilligt.

Ausschlaggebend für die Finanzspritze vom Ministerium war die Vorlage eines Finanzplanes sowie eines inhaltlichen Konzeptes für die erste Ausgabe.

„Schülerzeitungen sind wichtige Elemente für die Kommunikation und Diskussion an der Schule. Sie schaffen ein transparentes Schulklima und fördern die Verantwortung der Schüler,“ erklärte Kultusminister Roland Wöller. Wer Zeitung liest oder sogar mitgestaltet sei klar im Vorteil. „Nicht nur die Lesekompetenz, auch die Allgemeinbildung wird durch Zeitungslektüre und Redaktionsarbeit gefördert“, betonte Wöller.

Die Schülerzeitungen erhalten den verbindlichen Bescheid in den kommenden Tagen, gab der Kultusministeriumssprecher bekannt. Erstattet werden Kosten in Höhe von bis zu 250 Euro für Redaktionsmaterial wie Papier, Druckerpatronen oder einen Fotoapparat. Nach Erscheinen der ersten Zeitung müssen zwei Belegexemplare eingesandt werden. Falls die Zeitung nicht erscheint, muss die Starthilfe zurückgezahlt werden, so das Ministerium.

Folgende Leipziger Schülerzeitungen erhalten eine finanzielle Starthilfe:
Grundschule „Lesehörnchen“, Bildungszentrum Püchau
Grundschule „Schulspatz“, BIP-Kreativitätsgrundschule