Sächsisches Obst und Gemüse gesund

Sächsisches Obst und Gemüse ist auch 2006 erfreulich gering mit Rückständen an Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln behaftet gewesen.

Das teilte das sächsische Gesundheitsministerium mit. Insgesamt wurden 201 Proben Frischobst, -gemüse und Kartoffeln von sächsischen Erzeugern untersucht. Davon waren 72,1 Prozent ohne jegliche Rückstände. Der bloße Nachweis von Rückständen ist nicht ohne Weiteres bedenklich; entscheidend ist die Höhe der Rückstände.

Die Anwendung von Chemikalien ist notwendig, um die Kulturpflanzen und Erntegüter vor Schädlingen, Krankheiten und anderen negativen Einflüssen zu schützen. Rückstände sind unvermeidbar, zum Schutz der Verbraucher sind in Deutschland aber Höchstmengen festgelegt. Bei keiner der 2006 untersuchten Proben wurde eine Überschreitung in Sachsen festgestellt, die zu einer Beanstandung der Ware geführt hat.

Obst und Gemüse sind auf Grund ihres Gehaltes an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen von großer Bedeutung und sehr gesund. Hinsichtlich der Situation von Rückständen an Chemikalien sollte Produkten der Saison sowie einheimischen Erzeugern der Vorzug gegeben werden.

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