Säuglingssterblichkeit in Sachsen rückläufig

Laut dem Statistischen Landesamt Sachsen sind im vergangenen Jahr 77 Säuglinge (44 Jungen und 33 Mädchen) im ersten Lebensjahres verstorben, das waren sieben Säuglinge weniger als noch im Jahr 2009. +++

Damit ist die Säuglingssterblichkeit in Sachsen – mit Ausnahme des Jahres 2008 – seit 2003 rückläufig.

Auf 1.000 Lebendgeborene kamen im vergangenen Jahr 2,2 gestorbene Säuglinge.
Vor Ablauf der ersten 24 Stunden nach der Geburt wurden mit 18 Gestorbenen 23 Prozent aller Säuglingssterbefälle gezählt, so das Statistische Landesamt Sachsen.

45 der gestorbenen Säuglinge hatten ein Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm, darunter 24 ein Gewicht von weniger als 1.000 Gramm. Vier Säuglinge wogen über 4000 Gramm.

Die häufigste Todesursache bei Säuglingen waren mit 35 Sterbefällen (45 Prozent) „Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode1) haben“. Mit 25 Gestorbenen waren angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien zweithäufigste Todesursache.

An Plötzlichen Kindstod verstarben im vergangenen Jahr sieben Säuglinge, so das Statistische Landesamt Sachsen.