Saisonstart in der 1. Bundesliga Volleyball Frauen – Dresdner SC in Favoritenposition

Vor dem Saisonstart der Volleyball Bundesliga Frauen am 15. Oktober sind die Trainer nach ihren Favoriten befragt worden. Die Ergebnisse der Trainerumfrage finden Sie unter www.dresden-fernsehen.de. +++

 

Trainerumfrage: Das sind die Favoriten der 1. Bundesliga der Frauen

Die Saison 2015/16 der Volleyball Bundesliga der Frauen steht kurz bevor. Zeit, einen Blick auf die Favoriten zu werfen. Befragt man die Trainer der Erstligisten, dürfte sich das Titelrennen auch in diesem Jahr zwischen dem amtierenden Meister Dresdner SC und Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart entscheiden. Doch auch dem SC Potsdam, dem Schweriner SC und dem USC Münster werden Chancen eingeräumt. Das Fieber steigt in jedem Fall! Wenn am 15. Oktober (ab 18.30 Uhr live bei Sportdeutschland.TV) mit Schwerin und Stuttgart die ersten Top-Teams aufeinandertreffen, werden bereits die ersten Weichen gestellt.

Die Trainerumfrage der 1. Volleyball Bundesliga der Frauen im Überblick:

Allianz MTV Stuttgart

Trainer Guillermo Naranjo Hernandez:  Ich denke, dass es in dieser Saison wieder wie in den letzten zwei Jahren sein wird: Dresden hatte beste Voraussetzungen, sich die Bundesliga-Meisterschaft zu holen und ist natürlich wieder einer der Favoriten. Aber diese Saison werden auch Teams wie Potsdam und Münster, zusammen mit Stuttgart und Schwerin natürlich, um den Titel kämpfen. Ich kann mich nicht sicher auf einen Favoriten festlegen, da ich diese fünf Teams sehr nah beieinander sehe. Ich denke, dass letztendlich Kleinigkeiten darüber entscheiden werden, wer am Ende auf Platz eins steht.


Dresdner SC

Trainer Alexander Waibl:  Ich habe beim Dresdner SC eine Unmenge an Erfahrungen gesammelt. Das macht mich gelassener, was den Ausgang der Saison betrifft. Wenn man gewinnt, sollte man auch Demut zeigen. Und wenn man am Ende Zweiter ist, darf man nicht alles in Frage stellen. Tatsache ist, dass sich einige Teams großartig verstärkt haben. Auf der anderen Seite ist man nach zwei Meisterschaften in Folge natürlich in einer Favoritenrolle. Doch der Erfolg hängt nicht nur von der eigenen Arbeit ab, sondern auch von Faktoren wie Verletzungen, Krankheiten und Schiedsrichter-Entscheidungen-

 

Köpenicker SC Berlin

Trainer Björn Matthes: Topfavoriten sind Dresden, Stuttgart, Schwerin  – der Rest ordnet sich dahinter ein. Es ist aber schwierig einzuschätzen, da es wieder viele Veränderungen gegeben hat. Diese Mannschaften haben in der letzten Saison aufgrund ihrer guten Arbeit sowohl im sportlichen als auch wirtschaftlich-organisatorischen Bereich die besten Voraussetzungen geschaffen, um wieder ganz oben zu landen.

 

Ladies in Black Aachen

Trainer Marek Rojko:  Nach den letzten beiden Jahren sehe ich auch in dieser Saison wieder Dresden als Top-Favorit. Sie haben einfach Qualität in der Mannschaft. Doch auch Schwerin wird ein Wörtchen um den Titel mitreden wollen. Nach den letzten beiden eher enttäuschenden Jahren dürften die Erwartungen dort nun nicht mehr ganz so hoch sein und das könnte ihnen helfen. Zusätzlich räume ich Potsdam Chancen auf den Titel ein.

 

NawaRo Straubing

Trainer Guillermo Gallardo:  Mein Favorit ist der Dresdner SC. Dresden ist nicht nur wirtschaftlich am besten aufgestellt, sondern verfügt auch über die meiste Erfahrung auf hohem Niveau.

 

Rote Raben Vilsbiburg

Trainer Jonas Kronseder:  Schwer zu sagen, da es wieder viele Spielerwechsel gab. Ich denke, Stuttgart kann es dieses Jahr schaffen, weil sie die wichtigsten Spielerinnen behalten konnten und sich punktuell verstärkt haben.

 

SC Potsdam

Trainer Alberto Salomoni:  Dresdner SC. Sie haben wenig neue Spielerinnen und sind ein eingespieltes Team.

Schweriner SC

Trainer Felix Koslowski:  Für mich gibt es zwei Favoriten: Dresden und Stuttgart! Beide Mannschaften haben klar die stärksten Kader! Dresden ist wahrscheinlich noch einen Schritt vor Stuttgart, da sie die Belastung aus Liga, Pokal und Europapokal schon kennen. Am Ende wird es also darauf ankommen, wer die dreifache Belastung besser verkraftet.

USC Münster

Trainer Andreas Vollmer:  Der Dresdner SC und Allianz MTV Stuttgart, beide könnten oben stehen, denn beide haben einen ausgeglichenen, großen Kader und die nötige Wettkampfhärte!

 

VC Wiesbaden

Trainer Dirk Groß:  Das ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Vermutlich fällt die Entscheidung zwischen Stuttgart oder Dresden. Die Teams haben eine gute letzte Saison gespielt und haben sich für die kommende Spielzeit weiter verstärkt.

 

VC Olympia Berlin

Trainer Jan Lindenmair:  Favorit ist für mich Dresden, weil sie über die Erfahrung durch die Champions League und das größte Potenzial verfügen.

 

VT Aurubis Hamburg

Trainer Dirk Sauermann: ?Der Dresdner SC wird den Ansturm aus Stuttgart abzuwehren haben. Für die Sachsen spricht am Ende vermutlich die größere Wettkampf- und Siegerfahrung – auch auf internationalem Parkett. Dort wird Stuttgart noch lernen müssen.?

 

VolleyStars Thüringen

Trainer Andreas Renneberg: ?Top-Favorit ist Dresden. Langfristige, professionelle Arbeit zieht gute Spielerinnen an. Mit Alexander Waibl ist in Dresden ein Trainer, der bewiesen hat, dass er aus den Einzelspielerinnen ein Team formen kann.?

 
Quelle: Volleyball Bundesliga GmbH