Samariter unterstützen Hilfe für Obdachlose

Leipzig - Der Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Leipzig unterstützt die Arbeit des Hilfebusses. Er bekommt 100 Schlafsäcke, Thermounterwäsche und Hygieneartikel. Die Sachen werden an Obdachlose verteilt. In Leipzig gibt es zwischen 300 und 500 Menschen, die auf der Straße leben.

Zwischen 300 und 500 Obdachlose gibt es nach Schätzungen des Suchtzentrums in Leipzig. Und für viele von ihnen beginnt gerade jetzt die schwierigste Zeit des Jahres. Denn Regen, Schnee, vor allem aber die Kälte machen den Obdachlosen im Winter das Leben schwer und kann sogar lebensbedrohlich sein.

Ein Stück Hilfe kommt nun vom Arbeiter-Samariter-Bund. Er spendet 100 Schlafsäcke und weitere nützliche Dinge an das Suchtzentrum und unterstützt damit die Arbeit des Hilfebusses.

© Leipzig Fernsehen

Die Kältehilfe-Aktion des ASB gibt es bundesweit seit drei Jahren, der Regionalverband Leipzig beteiligt sich in diesem Jahr allerdings zum ersten Mal daran. Und deshalb kann sich das Team um den Geschäftsführer des Suchtzentrums, Holger Herzog, nun über die Spende, beziehungsweise 100 neue Schlafsäcke, Thermounterwäsche und Hygienesets freuen. Rund 10.000 Euro hat der ASB Leipzig für Schlafsäcke und Co in die Hand genommen und sich bewusste für die Unterstützung des Hilfebusses entschieden. 

Seit Februar dieses Jahres fährt der Hilfebus regelmäßig durch Leipzig. Er ist immer mit zwei Personen besetzt und versorgt Obdachlose mit Tee, etwas zu Essen, aber auch mit Kleidung, Decken und Schlafsäcken. 

Mit der Aktion möchte der ASB auch zur Wachsamkeit aufrufen - gerade jetzt zur Winterzeit. Die Bevölkerung solle obdachlose Menschen ansprechen, wenn diese offensichtlich Hilfe benötigen.