Saniert und modernisiert: Leipziger Stadtbibliothek feierlich wiedereröffnet!

Die Leipziger Stadtbibliothek feierte am Samstag nach dreijähriger Sanierung ihre Neueröffnung. Dank modernster Technik und großzügig ausgebauten Räumlichkeiten ist das 1895 erbaute Gebäude wieder zu einem Schmuckstück geworden. +++

Zur eröffneten strömten hunderte Bücherwürmer und Leseratten die neuen alten Räumlichkeiten in der modernisierten Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz. Das nach außen hin historische Gebäude besitzt nun einen modernen Kern. Weite Lagerräume statt enge Gänge, moderne Ausleihtechnik statt verstaubter Registrierbücher – und trotz allem hat die Leipziger Bibliothek nichts vom ihrem Charme verloren.

Man sieht also: Auch Bibliotheken verschließen sich nicht dem technischen Fortschritt. Neben Büchern finden sich auch seit Jahren analoge und digitale Tonträger in den Beständen. Und auch das Internet ist ein wichtiger Teil der sächsischen Bibliotheken geworden.

Beleg für die erfolgreiche Digitalisierung ist die Vergabe des Sächsischen Bibliothekenpreises 2012 an die Stadtbibliothek Chemnitz für ihr sogenanntes „interaktives E-Tutorial“, das gedruckte – und elektronische Informationen miteinander kombiniert.

Doch aus das klassische „Buch-Ausleihen“ gibt es in immer noch. Gerade die Bibliotheken in Sachsen zeichneten sich in ihrer Historie schon immer als besonders bedeutend heraus.

So bieten die Städtischen Bibliotheken in Dresden mit etwa 750.000 Objekten ein breites Angebot mit zahlreiche Spezialisierungen und gehören sie zu den meistgenutzten Bibliotheken im Bundesgebiet. Außerdem wird in der Landeshauptstadt die älteste, deutsche Fahrbibliothek betrieben. Und natürlich besitzt auch Leipzig eine breite Bibliothekenlandschaft, wie die Leipziger Stadtbibliothek eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Fazit: Die Bibliotheken des Freistaates sind also auch im Zeitalter von Google, Wikipedia und Co. bestens aufgestellt. Denn die Faszination eines guten, altmodisch gebundenen Buches wird wohl nie verloren gehen.