Sankt Petersburger Straße ohne Blitzer

Dresden -Die fest installierten Radarfallen auf der Sankt Petersburger Straße wurden abmontiert. Das betrifft sowohl das ältere Gerät am Rathenauplatz als auch die Anlage am Georgplatz. Letzterer fotografierte immer dann, wenn jemand über die rote Ampel fuhr.

Wie es aus dem Rathaus heißt, sollen die Überwachungsstationen an einer anderen Stelle aufgebaut werden. Wie lukrativ dieses Vorgehen für die Stadtverwaltung ist, zeigt die im Februar in Betrieb gegangene Anlage auf der Bergstraße. In den ersten vier Wochen wurden hier fast 3.800 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Insgesamt wurden Buß- und Verwarngelder in Höhe von mehr als 90.000 Euro verhangen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Verstöße zurückgehen, da sich die Vekehrsteilnehmer an den Blitzer gewöhnen. Durch die 17 stationären Anlagen flossen im Vergangenen Jahr rund zwei Millionen Euro in die Stadtkasse. 2016 waren es nur 1,5 Millionen Euro

© Sachsen Fernsehen
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Bis 2020 will die Verwaltung die Rotphasenüberwachung weiter ausgebaut werden und damit zu mehr Sicherheit im Verkehr beitragen. Für zwei weitere Blitzanlagen an Gefahrenstellen laufen derzeit die Abstimmungen. Als Gefahrenstellen werden insbesondere Straßen vor Pflege-und Altenheimen oder Schulen bezeichnet. Hier ließ die Stadtverwaltung in letzter Zeit Tempo-30-Zonen einrichten, deren Einhaltung durch die Radaranlagen kontrolliert werden sollen. Auch an besonderen Unfallschwerpunkten wird die Aufstellung von Blitzanlagen überprüft.