Saurierfunde heimgekehrt

Zum ersten Mal sind die Saurierfunde der Grabungen am Steinernen Wald gemeinsam in Chemnitz vorgestellt worden.

Die Saurierabdrücke wurden kurz nach ihrem Fund an der Grabungsstelle an der Frankenberger Straße ins thüringische Schleusingen gebracht, um dort von Experten untersucht und restauriert zu werden.

Im Rahmen eines Vortrages über seine Forschungsarbeit brachte Dr. Ralf Werneburg, Experte für Paläontologie und Geologie in Schleusingen die kleinen Urzeitreptilien nun mit nach Chemnitz.

Viele Wochen Forschungs-und Präparationsarbeit stecken bereits in den Funden, die durchaus etwas besonderes sind.

Interview: Dr. Ralf Werneburg – Paläontologe und Geologe

Die Ur-Saurier sind rund 290 Millionen Jahre alt und im Durchschnitt um die 30 cm lang.

Dabei tappen die Forscher bei der Frage, um welche Art es sich bei den Funden handelt, noch im Dunkeln. Hier können möglicherweise Vergleiche mit Funden aus Russland und Amerika helfen.

Eines ist aber sicher: die Saurierfunde haben Chemnitz international bekannt gemacht.

Interview: Dr. Ralf Werneburg – Paläontologe und Geologe

Da die Forschungen noch nicht abgeschlossen sind, hat sie Dr. Werneburg erst einmal wieder mit nach Schleusingen genommen.

Wann sie dann endgültig nach Chemnitz und hier ins Naturkundemuseum zurückkehren steht also noch nicht fest.

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