Saxonia in Dresden

Morgen ist ein großer Tag für geschichtsbegeisterte Dresdner. Ein Nachbau der ersten deutsche Dampflokomotive Saxonia wird zum 200. Geburtstages ihres Konstrukteurs Johann Andreas Schubert im Eisenbahnmuseum ausgestellt. Gestern kam sie mit einem Schwerlasttransporter in Dresden an.

In der Produktionshalle, in der sie damals gebaut wurde, genau neben dem Schloss Übigau, bekam sie ihren Schornstein aufgesetzt. Die Schaulustigen bekamen ein Motiv zu sehen, was es wohl nie wieder zu sehen geben wird. Die Saxonia direkt vor den Pforten des Schlosses. Unzählige Interessierte hatten sich versammelt und sogar die ganz Kleinen schauten sich mit großen Augen die Lok an. Es war ein bewegender Moment, denn der Nachbau der Lok hatte einen weiten Weg hinter sich. Auf einem Schwerlasttransporter kam sie aus Halle angereist. Jetzt steht sie übers Wochenende im Eisenbahnmuseum Hier wird sie zu Ehren ihres Erbauers Johann Andreas Schubert ausgestellt. Schubert entwickelte nicht nur die Saxonia, er war ein Mann mit vielen Talenten. Doch nicht nur die Konstruktion der Bahn alleine, machten ihn und seine Lok so interessant. Zur damaligen Zeit hatte Großbritannien die Monopolstellung, wenn es um Eisenbahnen ging. Dieser Entwicklung wollte Schubert entgegen wirken und hat somit auch viel für die Wirtschaft Sachsens getan. Um diesen großen Ingenieur gebührend zu feiern ist die Lok im Eisenbahnmuseum ausgestellt. Diese ist nicht nur in Größe und Technik perfekt nachgebaut worden, sie ist auch funktionstüchtig und fährt.

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