SC DHfK-Handballer: Freude ohne Ende

Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt – oder eher andersherum. So erging es am Wochenende den Handballern des SC DHfK Leipzig.

Denn die spielten um den Aufstieg in die Regionalliga und machten einen wahren Krimi daraus. Erst auswärts und dann zuhause mussten die Jungs gegen Oebisfelde ran. Wir waren bei beiden Spielen live dabei. Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung eines nervenaufreibenden Wochenendes.

Grenzenloser Jubel, die „Grube-Hölle“ tobt. Gerade eben haben die Handballer des SC DHfK den Aufstieg in die Regionalliga perfekt gemacht. Mit einem 26 zu 20 Sieg im Rückspiel gegen Oebisfelde ging der Leipziger Handballtraum in Erfüllung. Mission geglückt, Mannschaft, Trainer und Fans im Freudentaumel.

Interview: Sven Strübin – Trainer SC DHfK Leipzig

Nach Feiern war der Mannschaft nach dem Hinspiel allerdings eher nicht zumute. Die Auswärtspartie in Oebisfelde ging mit 27 zu 30 knapp verloren. Der SV Oebisfelde erwies sich als starker und ebenbürtiger Gegner. Umso motivierter und kampflustiger gingen die Leipziger ins Rückspiel. Mit 1.500 Fans im Rücken – das ist neuer Rekord – startete der SC DHfK die Aufholjagd. Schließlich mussten die drei Punkte Vorsprung der Oebisfelder aus dem Hinspiel wett gemacht werden. Überragender Mann des Tages war einmal mehr Keeper Michael Galia. Er hielt wie ein Weltmeister und brachte die Gäste damit an den Rand der Verzweiflung. Der Tscheche nach dem Spiel wie immer bescheiden.

Interview: Michael Galia – Torwart SC DHfK Leipzig

Der Aufstieg war ein hartes Stück Arbeit, aber hochverdient. Immerhin sind die Leipziger bis auf die Hinspielniederlage in der Relegation ungeschlagen durch die Liga marschiert. Doch wie geht’s jetzt weiter?

Interview: Stefan Kretzschmar – Aufsichtsratsmitglied SC DHfK Leipzig

Das Zeug zum Klassenerhalt haben die SC DHfK-Handballer allemal. Und wer weiß, vielleicht wird im kommenden Jahr wieder gejubelt in der Grube-Halle. Der Leipziger Handballtraum geht weiter.

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