SC DHfK-Handballer verlieren Auftakt zum Heide-Cup

Leipzig – Die DHfK-Handballer starten mit einer Niederlage gegen den französischen Rekordmeister MHB Montpellier in den Internationalen Heide-Cup.

Die Leipziger Mannschaft um ihren neuen Kapitän Jens Vortmann lieferte sich von der ersten Minute an ein ebenso offenes wie unterhaltsames Match. Der erste Treffer der Partie ging auf das Konto der Franzosen. Der Champions-League-Teilnehmer machte von der ersten Minute an Tempo und versuchte, mit Ludovic Fabregas den Leipziger Rückraum früh unter Druck zu setzen. Der Bundesligist wusste jedoch dagegenzuhalten, denn gerade die am Kreis entstehenden Räume, die sich durch die offensive Deckung der Franzosen ergaben, nutzten die Leipziger gnadenlos aus.

Trainer André Haber musste Mitte der ersten Halbzeit trotzdem das erste Mal personell umstellen, denn der Rückraumspieler Franz Semper humpelte nach einem Zusammenstoß vom Feld. Auch im Tor wurde umgestellt, Kapitän Jens Vortmann kam für Miloš Putera. Dieser kam mit einer Parade auch gleich gut in die Partie und trotzdem ging es aus Sicht der Leipziger nur mit 12:16 in die Kabine.

Im zweiten Durchgang des Spiels blieb das Tempo weiterhin hoch, wobei Montpellier seinen Vorsprung behaupten konnte. Leipzig steckte jedoch nicht zurück und kämpfte sich in der 49. Minute mit einem Doppelpack von Rechtsaußen Peter Strosack noch einmal auf 24:26 heran. Die letzten 10 Minuten der Partie waren damit völlig offen, doch hier machte sich die Erfahrung der Franzosen bemerkbar. Montpellier konnte immer wieder kleine Nadelstiche setzten, sodass mit einem 3:1 Lauf in der 53. Minute der Vorsprung wieder auf 25:29 anwuchs.

Die letzten drei Minuten der Partie wurden dann noch einmal hitzig. Erst konnte Putera im Kasten einen Siebenmeter parieren, bevor eine Zwei-Minuten-Strafe für Roschek die Partie entscheiden sollte und so stand es zum Schlusspfiff 27:31. Trainer Andre Haber war trotz der Niederlage recht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Die weiteren Spiele beim Internationalen Heide-Cup will die Mannschaft nutzen, um sich noch besser einzuspielen und am letzten Feinschliff zu arbeiten.