SC DHfK: Schweres Auswärtsspiel in Freiberg

Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben zwar den Titel des Sachsenmeisters in der Tasche, doch fokussieren sie schon das nächste Ziel an. Auf dem Weg zu einem verlustpunktfreien Abschluss der Saison soll auch die HSG Freiberg bezwungen werden. Bei der Begegnung werden die Messestädter von einem starken Heimteam empfangen, auf welches sie zwei Wochen später im Landespokalfinale noch einmal treffen.

Derzeit gilt die volle Konzentration der Schützlinge von Trainer Sven Strübin der Ligapartie gegen die Bergstädter, die es als einziges Team neben den Leipzigern geschafft haben, dem Favoriten HC Elbflorenz wichtige Ligapunkte zu rauben. So fügten sie den Dresdnern in der Hinrunde deren erste Niederlage zu und holten auch beim Rückspiel auswärts einen Punkt.

Demgegenüber steht jedoch eine herbe Niederlage gegen die Grün-Weißen am 12. Spieltag, als die Mannen um Spielertrainer Jiri Tancos mit 40:20 nach hause geschickt wurden. Diese Schmach wollen die HSGler wieder gutmachen und brennen am kommenden Samstag, den 17. April, ab 16:30 Uhr auf ihre Chance. Unterstützung erhalten sie von ihren zahlreichen Anhängern, die bei jedem Auftritt der heimischen Mannschaft in ihrer Heimspielstätte, der Ernst-Grube-Halle in Freiberg, für erstklassige
Atmosphäre sorgen.

Somit wird auch der vorletzte Auftritt in der Oberliga Sachsen für die Leipziger eine zwar lösbare, jedoch nicht zu unterschätzende Aufgabe. Erfreulich ist für den in dieser Saison oft dezimierten Kader, dass die Verletzten René Wagner, Marcus Leuendorf und Jan Jungandreas wieder einsatzfähig sind. Bis auf die Langzeitausfälle Eric Thomas, Andreas Weikert und Stephan Fichtner kann Strübin somit auf alle Akteure zurückgreifen und das Spiel nutzen, entscheidende Erkenntnisse für das Aufeinandertreffen in Döbeln am 1. Mai zu sammeln.

(Quelle: Christoph Masche)