Schach in der Landeshauptstadt

Die Schachwelt blickt auf Dresden – noch bis zum 25. November findet dort die 38. Schacholympiade statt.

Stars wie Wladimir Kramnik oder Viktor Kortschnoi und weitere über 1000 Spieler fechten auf über 550 Schachbrettern um die Königskrone des Olympiasiegers.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble gab am Mittwochabend den Startschuss zur Schacholympiade in der Freiberger Arena. Mit einer grandiosen Eröffnungsshow feierten die Dresdner das Ereignis. Soulmusik gab es von Max Mutzke und Zascha Moktan, Dirk Zöllner sang den offiziellen Olympiasong, und das Ensemble der Dresdner Operette brachte Auszüge des Musicals „Chess“ aufs Eis der Freiberger Arena.

Die deutsche Nationalmannschaft tritt mit 3 Herren- und drei Damenmannschaften an, mit jeweils 4 Spielern und einem Ersatzspieler.

Donnerstag, pünktlich 15 Uhr, setzte Ehrenpräsident Florencio Kampomanes den ersten Zug – Startschuss für den Spieltag Nummer 1 dieser Schacholympiade. Über 2000 Teilnehmer aus 152 Nationen sind dabei, 108 Schiedsrichter überwachen insgesamt 6050 Partien, die auf 550 Brettern gespielt werden.

Hochkarätig besetzt sind die Tische bereits am ersten Spieltag. So sitzt Akardij Naiditsch aus Deutschland dem Schotten Jonathan Rowson gegenüber, und am Nebentisch spielt Peter Svidler aus Russland gegen Schachlegende Viktor Kortschnoi aus der Schweiz.

Gute Aussichten auf einen der ganz vorderen Plätze hat auch das gerade mal 17-jährige Supertalent Magnus Carlson aus Norwegen. Alle Partien lassen sich auch im Internet live mit verfolgen. Noch bis zum 25. November wird im Dresdner ICC Schach gespielt.