Schadenersatz im Fall Stephanie

Sachsen wird im Fall Stephanie offenbar doch Geld fließen lassen.

Die Anwälte der heute 14-Jährigen aus Dresden verhandelten am Mittwoch erneut mit dem Freistaat über mögliche Zahlungen für das Mädchen. Allerdings vereinbarten beide Seiten Stillschweigen über das Ergebnis der Gespräche. Die Landesregierung lehnte bereits im Vorfeld Schadenersatzzahlungen ab, will sich aus humanitären Gründen aber an den Therapiekosten für das Mädchen beteiligen. Stephanie war Anfang des Jahres 5 Wochen in der Gewalt von Mario Mederake. Ihr Peiniger wurde inzwischen wegen Vergewaltigung und Geiselnahme zu 15 Jahren Haft sowie anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt.