Schäferhund von Wolf getötet?

In einer Tierpension in Hoyerswerda ist ein Schäferhund zerfleischt worden. Bislang deutet alles auf eine Wolfsattacke hin. Nun soll ein DNA-Test genauen Aufschluss geben. Das wäre der erste Vorfall dieser Art in Deutschland. +++

Schäferhund-Mischling „Udo“ hatte weiß Gott kein schönes Leben: Erst fristete er sein Dasein als Straßenhund in Rumänien, seit fünf Jahren hatte er bei Cornelia Schreiber in einer Tierpension am Stadtrand von Hoyerswerda (Landkreis Bautzen) ein neues Zuhause gefunden. Es sei ein ganz lieber Hund gewesen, sagt Tochter Jessica Schreiber, die sich besonders um Udo gekümmert hatte.

Doch seit vergangenen Freitag ist Udo tot, getötet von einem blutrünstigen Wolf. „Meister Isegrim“ muss auf einen Stromverteiler und einen hohen Zaun gesprungen sein, um auf das Gelände der Tierpension zu gelangen.

Mitarbeiter des Wolfsbüros „Lupus“ haben den Hundekadaver untersucht. Ein DNA-Abgleich soll jetzt eindeutig Aufschluss darüber geben, ob „Udo“ tatsächlich Opfer einer Wolfsattacke geworden ist.

Der bisher einzigartige Vorfall in Deutschland wird wohl die Diskussion um Sinn oder Unsinn der Wolfsansiedlung in der Lausitz erneut anfachen.

Quelle: News Audiovision

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