Schatzsuche in Chemnitz geht weiter

Seit kurzem wird an der Frankenberger Straße wieder nach Überresten des Versteinerten Waldes gesucht.

Die im April 2008 gestartete erste wissenschaftliche Grabung geht damit in ihre dritte und letzte Runde. Seit Beginn der Arbeiten haben die Ausgrabungen schon mehrfach für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt.

Neben zahlreichen Tuffabdrücken, sowie Stämmen und Verzweigungen haben die Wissenschaftler auf dem Grabungsgelände auch zwei sensationelle Funde gemacht. So wurde im September das Sekelett eines urzeitlichen Sauriers gefunden. Oberarmknochen, Extremitäten, Wirbelsäule, Rippen und sogar ein Schädelfragment waren im Gestein erhalten geblieben.

Auch das Fossil des Jahres 2010 wurde bei den Ausgrabungen zu Tage gefördert. Der 10 Meter lange und damit größte versteinerte Schachtelhalm der Welt wurde vor den Augen der Besucher des Naturkundemuseums zusammengesetzt. Bestaunt werden kann der Fund anlässlich der Chemnitzer Museumsnacht am
8. Mai.

Und auch diesmal rechnen die Wissenschaftler wieder mit spektakulären Funden, die helfen sollen, das Geheimnis um den Versteinerten Wald weiter zu lüften. Zu den neuesten Entdeckungen gehören unter anderem 290 Mio. Jahre alte Schnecken.

Für Schüler und Studenten besteht auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, im Rahmen eines Praktikums aktiv an den Grabungen mitzuwirken. Die beliebten Besichtigungswochenenden wird es allerdings aus Sicherheits-gründen und auf Grund des geringen Platzangebotes nicht mehr geben. Einblick in die bisherigen Arbeiten bietet jedoch eine Dokumentation, die am kommenden Dienstag 19.30 Uhr bei SACHSEN FERNSEHEN gezeigt wird.

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