Schiff liegt weiter quer vor der Albertbrücke – Schiffsverkehr unterbrochen

Die „Albis“ hat 800 Tonnen Salz geladen und war auf dem Weg nach Tschechien. Der Lastkahn sollte am Nachmittag von zwei anderen Schiffen frei geschleppt werden. Die Bergung ist jedoch nicht geglückt. Nun wird überlegt, das Schiff zu entladen.

Seit Montag um 21.00 Uhr ist die Bundeswasserstraße Elbe im Bereich von Saloppe bis Außenbezirk Dresden des Wasser – und Schifffahrtsamtes Dresden bis auf weiteres für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt. Auf der Bergfahrt verklappte das Großmotorgüterschiff „Albis“ bei der Durchfahrt durch die Albertbrücke. Die Albis liegt seitdem bergwärts vor den Brückenpfeilern. Dadurch sind die Brückenbögen der Albertbrücke so wohl für die Berg – als auch für die Talfahrt versperrt. Eine Schiffspassage ist nicht mehr möglich. 

Das GMS Albis befand sich auf der Fahrt nach Tschechien und hat 800 Tonnen Salz geladen.

Ab 14.00 Uhr erfolgten zwei Freischleppversuche. Daran beteiligt waren der Heckradschlepper
„Beskidy “, das Großmotorgüterschiff „Vera“ und das Schubschiff „Rio 2“. Die ersten beiden Schiffe kamen aus Tschechien von Oberstrom und die „Rio 2“ von Unterstrom.

Trotz der aufgebotenen Motorkraft war es nicht möglich die „Albis“ von den Brückenpfeilern in die Elbe zu ziehen. Am Mitwoch soll besprochen werden, ob und wie die „Albis“ geleichtert werden kann, das heißt, auf welche Art und Weise die Fracht entladen werden könnte . Dadurch würde sich der Tiefgang der Albis verringern und somit weniger Wasserdruck auf die Albis einwirken .

Quelle: Wasser- und Schifffahrtsamts / News Audiovision

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